Modellgetriebene Entwicklung

Schnelle, kostengünstige und fehlerfreie Softwareentwicklung lässt sich mit bisherigen Vorgehen oft nur schwer realisieren. Die A. Raule GmbH hat ein arbeitet nach modernen Vorgehensweisen und hat ein Tool entwickelt, welches die o.g. drei Merkmale miteinander verbindet.

Das Stichwort heißt modellgetriebene Entwicklung. Durch bereits frühzeitige Analyse und Konzeption können in den ersten Phasen einer Software-Entwicklung Lösungen und Herausforderungen skizziert werden. Probleme fallen früher auf und lassen sich auch früher behandeln. Dies erfolgt auf Basis der modellgetriebenen Entwicklung. Je früher Fehler und Probleme auffallen, um so einfacher und günstiger lassen sich diese beheben. Alle Anforderungen werden in Modellen der UML dargestellt, alle technischen Lösungswege (Masken, Datenbanktabellen und Datenobjekte) werden im Software-Generator modelliert. Diese Vorgehensweise erlaubt schon im frühen Stadium die genaue Abstimmung der Oberflächen und Prozesse. 

Sind die fachlichen Anforderungen und der technische Weg einmal festgelegt, so werden die einzelnen Modelle in Quellcode transformiert und die individuelle Implementierung beginnt. Aber nicht nur Java-Code ist das Ergebnis des Software-Generators: Wieso gleiche Arbeitsgänge immer und immer wieder von Hand programmieren, wenn sich die Abläufe sowieso immer wiederholen? Mit Hilfe des Gener8 lassen sich nicht nur Oberflächen generieren. Er kann noch viel mehr. 

Die Software wird mit Hilfe des Software-Generators „Gener8“ erstellt, der sich in der 3. Entwicklungsstufe befindet und nicht nur strukturierte Java-Sourcen erzeugt, sondern auch zur Erstellung des Anforderungsprofils genutzt wird. Das Anforderungsprofil ist ein Abbild der späteren Anwendung und die Grundlage für die Kommunikation mit den Fachbereichen. Die Weiterentwicklung und Wartung ist auch ohne Generator einfacher als bei manuell erstellter Software, da hier die individuelle Note der einzelnen Entwickler nicht zum Tragen kommt. Die Oberflächen-, Steuerungs- und Objektklassen sind nach einem einheitlichen Schema erstellt und deshalb übersichtlich und leicht zu pflegen. Der Generator bietet den Vorteil der Kosteneinsparung - eine standardisierte Technik. 

Dabei bleibt das Produkt selbst aber genau auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten ist. Einschränkungen, wie sie bei Standardsoftware oft vorkommen, entfallen komplett. Die Bedienung des Gener8 ist denkbar einfach. Einfach per Drag´n´Drop die gewünschten Elemente auf die Maske ziehen, ausrichten, evtl. die Tab-Reihenfolge und Tipp-Texte festlegen, und fertig sind die Sourcen.